Einfache und häufig genutzte Passwörter werden durch KI zunehmend unsicher. Moderne Systeme erkennen Muster immer besser und können mögliche Varianten deutlich schneller durchrechnen als noch vor wenigen Jahren.
Eine Übersicht des Hasso-Plattner-Institut zur Cracking-Komplexität zeigt anschaulich, wie schnell bestimmte Passwörter kompromittiert werden können. Das Passwort „sonnemond99“ wäre beispielsweise bereits in etwa zwei Wochen geknackt.

Für mich war das am Wochenende ein guter Anlass für etwas Passwortpflege. Dabei habe ich mich an sechs Aspekten orientiert:
- Passwortlänge
- Zeichenarten (Groß-/Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen)
- Muster (keine leicht erkennbaren Kombinationen)
- Vorkommen (eigenes und einzigartiges Passwort je Dienst)
- Entropie (möglichst hohe Zufälligkeit)
- „Salz und Pfeffer“ (zusätzliche individuelle Elemente oder Variationen)
Im Zuge dessen habe ich auch festgestellt, dass einige Anbieter inzwischen (endlich) Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten.
👉 Wenn möglich, sollte 2FA immer aktiviert werden – selbst wenn es „nur“ per SMS und nicht über eine Authenticator-App erfolgt.
Wann hast du deine Passwörter zuletzt überprüft?